Ein Bericht von Johanna und Sophie

Freitag, 03.07.2026

16:00 Uhr

Es ist Anreisetag. Junge Schützen aus ganz Sachsen trudelten im Laufe des Nachmittags im Feriendorf Erna in Papstdorf ein. Wir bezogen alle unsere Bungalows, lernten unsere Zimmernachbarn kennen und erkundeten das Gelände.

18:00 Uhr

Anschließend war es Zeit für’s Abendessen. Es gab klassische Kost: Brot mit verschiedenen Belägen, Salate und eine leckere Soljanka. Dabei wurde verkündet, dass um 20:00 Uhr eine kleine Versammlung stattfinden sollte, um den Ablauf der kommenden Tage zu besprechen.

20:00 Uhr

Auf einem kleinen Platz zwischen den Bungalows fanden sich alle Schützen ein, um kurz darauf in zwei Gruppen eingeteilt zu werden, in denen das Training an den nächsten Tagen stattfinden sollte. Außerdem wurden mithilfe dieser Gruppen die Essenszeiten gestaffelt. Auch wurde erklärt, wo wir uns am nächsten Tag für die Workshops zwischen den Trainings eintragen können.

Nach der Besprechung hatten wir Freizeit. Bis 22:00 Uhr konnten wir uns frei auf dem Gelände bewegen, danach mussten wir zur Nachtruhe in unseren Bungalows sein, durften uns aber natürlich noch in angemessener Lautstärke unterhalten.

Samstag, 04.07.2026

08:00 Uhr

Für unsere Trainingsgruppe war es Zeit für‘s Frühstück. Wie beim Abendessen am Vortag schon gab es auch morgens ein Buffet. Danach wurden die Listen ausgelegt, bei denen man sich für verschiedene Kurse einschreiben konnte. Zur Auswahl standen:

  • Materialreparatur
  • WKO
  • Sehne wickeln
  • Bogenbestimmung
  • Paracord
  • Steine bemalen
  • Lederarbeiten
  • 3D Schießen

Für uns stand allerdings zuerst die Prüfung „Federn und Pfeile“ auf dem Programm.

09:00 Uhr

Alle, die noch kein Abzeichen des „Federn und Pfeile”-Programms der WA hatten, fanden sich im sogenannten Glashaus ein, denn dort fand die Prüfung für den „weißen Pfeil” statt. Nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, begannen die Trainer mit einem theoretischen Teil, indem sie uns zeigten, welche Bestandteile ein klassischer Bogen hat und worauf man beim Schießen generell achten sollte. Dann begann auch schon die Prüfung. Wir mussten insgesamt fünf Passen á drei Pfeile auf eine Distanz von 10 Metern schießen und dabei mindestens 105 Ringe erzielen. Wir erreichten diese Anzahl an Ringen mühelos und sind nun stolze Besitzer des weißen Pfeils.

13:45 Uhr

Nach dem Mittagessen hatten wir unser erstes Training. Wir haben wie üblich auf dem Platz auf 10 bis 14 Meter geschossen. Glücklicherweise hat das Wetter mitgespielt, was man von unseren späteren Trainings nicht so einfach behaupten kann.

15:30 Uhr

Nach dem Training ging es für uns weiter zur Bogenbestimmung. Dort lernten wir einiges über unsere Bögen und unser Material. Da wir noch etwas Zeit übrig hatten, gingen wir zu dem Workshop Lederarbeiten, wo wir ein Lesezeichen und einen hübschen Schlüsselanhänger bastelten.

18:00 Uhr

Wir ließen den ereignisreichen Tag mit einer gemütlichen Grillparty mit Steaks, Rostern und Salaten ausklingen.

Sonntag, 05.07.2026

09:00 Uhr

Unser Tag begann mit einem morgendlichen Training. Nach dem Schießen begaben wir uns zum WKO-Kurs. Wir gingen verschiedene Punkte der Wettkampfordnung durch: Von der Kleidung über das Material bis hin zu den Einzelheiten der Wertung. Einige neue Dinge haben wir auf jeden Fall dazu gelernt.

13:45 Uhr

Nach einem viel zu nassen Training ging es für uns zum Paracord, wo wir verschiedene Anhänger und Armbänder knüpfen konnten. Das fiel einigen von uns leichter als anderen, denn mal so unter uns gesagt: Das ist gar nicht so leicht.

Das war auch schon unser letzter Programmpunkt für das Camp. Um 18:00 Uhr gab es noch ein Abendessen für uns, bevor wir wieder nach Hause fuhren.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unserem BSC Chemnitz-Rabenstein bedanken, der uns diese tolle Erfahrung ermöglicht hat. Und ein großes Dankeschön auch an die Betreuer im Bogencamp, die uns jederzeit mit Rat und Tat geduldig zur Seite standen. Wir haben viel gelernt und hatten außerdem eine Menge Spaß.